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PRESSE

Presseinfo

SHARON NEXT kommen aus Österreich. Als Carlos Peron ihre erste Promo in die Hand bekam, entschied er sich sofort die Band zu produzieren. Konzerte mit L´ame Immortelle, Anne Clark, Crüxshadows, VNV Nation und die musikalische Zusammenarbeit mit And One, Carlos Peron, Lex Pure, Merlin Monroe und vielen anderen waren die Folge ...

Ausführliche Presseinfo


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Rezensionen der CD "Embrace In Holyhead"

www.re-flexion.de (Deutschland) NEU

(…) Die EP beginnt mit dem melancholischen Stück „Deaths Bow“, einem elektronisch angehauchten Wave-Pop-Song mit dunklen Gitarrenelementen. Schwermütiger Gesang begleitet die knapp fünf Minuten und verleiht eine schwere Note voller Sehnsüchte und offener Wünsche. Der folgende Track „Your Embrace“ betritt ähnliche Pfade. Eingängige Keyboardpassagen verschmelzen mit der Stimme Helmuts zu einem homogenen Gesamtwerk, das in gesamter Länge überzeugt. „Holyhead“ ist das nächste Stück, das durch schnellere Rhythmen geprägt ist. Der Song löst das Bedürfnis in den Fingern aus, die Repeat-Taste immer wieder zu drücken. Weiter geht die EP mit „Outdoor Sex“ und „Lust“, ebenfalls zwei gelungenen Wave-Pop-Stücken, die im Ohr hängen bleiben. Den Abschluss von „Embrace In Holyhead“ machen jeweils ein Remix von „Holyhead“ und „Deaths Bow“. Die gemeinsame Liebe zu Bands wie Joy Division, The Smiths, The Cure und der elektronischen Musik im Allgemeinen ist klar herauszuspüren.

Sharon Next haben mit „Embrace In Holyhead“ ein gelungenes Machwerk kreiert, das in voller Länge überzeugt und Freude bereitet. Weshalb sich Sharon Next in den letzten Jahren nicht vom bemerkenswerten Geheimtipp loslösen konnten, ist mir ein Rätsel. Die Band besitzt großes Potential, um Groß herauszukommen und einer größeren Fangemeinde Glücksgefühle zu entlocken. Ich drücke Sharon Next jedenfalls fest die Daumen, dass sie ihren Bekanntheitsgrad steigern und vielleicht einmal an einem großen Festival ihr Können unter Beweis stellen können. Auf dem hart umkämpften Musikmarkt präsent zu sein, ist wichtig, also liebe Sharon Next-Mitglieder, wartet nicht wieder fünf Jahre bis zur nächsten Veröffentlichung.

(von Marco Meier)


Wertung: 8 von 10

 

www.gothicparadise.de (Deutschland)

Schon als ich die Einflüsse wie ULTRAVOX und THE CURE las, war mir klar, dass SHARON NEXT mich als Fan der 80er-Jahre Musik begeistern würden.
Nachdenkliche, fast sehnsüchtige Texte von suchenden Seelen geschrieben, werden verpackt in melodische Synthieklänge, geschickt eingesetzte Soundeffects und düster-schwere Gitarrenriffs. Songs, die zum Tanzen ebenso einladen wie zum Träumen. „Death´s Bow" mit den melancholisch-christlich angehauchten Lyrics und „Your Embrace" sind dabei meine persönlichen Anspieltipps. Die Titel „Holyhead" und „Outdoor Sex" locken durch ihre treibenden Beats auf die Tanzfläche. „Lust" ist übrigens auf dieser EP der einzige Song mit einem deutschen Text und widmet sich dem Thema Alkoholismus. Der Song präsentiert sich mit einer eingänglichen Melodie, die fast über die Tragik der Thematik hinwegtäuscht.
Ein gelungenes, sphärisches Album, das gerne mehr Tracks beinhalten könnte. Die markante Stimme von Sänger HELMUT PRIXS bringt das entsprechende Flair in die Songs und verleiht jedem davon einen eigenständigen Charakter. Die Songs sind absolut radiotauglich, und der eine oder andere sollte ruhig den Weg in die Mainstreamsender finden. Live sieht man die Band zurzeit vorwiegend in Österreich. Es wäre schön, wenn die Jungs bald wieder öfter nach Deutschland kämen und auch hier einige Live-Gigs geben würden.

Anspieltipps:

Deaths Bow
Your Embrace
Lust

Punkte: 9 von 1

www.terrorverlag.de (Deutschland)
Nach fünfjähriger Abwesenheit melden sich SHARON NEXT aus Österreich mit der 7-Track-EP „Embrace In Holyhead" bei den düsteren Electro-Jüngern zurück. Bereits seit 1995 bereichern SN die alpenländische Electro-Szene, wobei dem ein oder anderen Leser Bandmitglied Michael Ruin möglicherweise schon mal in Zusammenhang mit seinem zweiten Projekt DAVOS über den Weg gelaufen sein mag. Musikalisch bewegen sich SHARON NEXT auf ähnlich synthetischem Terrain, vielleicht manchmal noch eine Spur melancholischer als DAVOS, auf jeden Fall mit einem deutlichen Bezug zu Kapellen wie JOY DIVISION, NEW ORDER oder THE CURE.

Der Opener „Death Bow" startet mit dramatisch-wabernden Synthie-Sounds, die schon bald Fahrt aufnehmen und zum Tanzen einladen, während „Your Embrance" von Anfang an auf melodiösen Keyboard-Pfaden wandelt. Mit „Holyhead" kommen die Jungs endgültig hochtourig in Wave-Schwung, bevor mit „Outdoor Sex" wieder vermehrt dunkle Schwingungen ins Spiel gebracht werden, die dank flotter Geschwindigkeit keine Langeweile aufkommen lassen. Das folgende „Lust" wird anders als die englischsprachigen Vorgänger in deutscher Sprache vorgetragen, wobei stilistisch weiter ins gleiche Synthie-Horn gestoßen wird. „Holyhead" ist auf dem Silberling zudem noch im „House of Wax Mix" vertreten, der eine Spur frickeliger ausgefallen ist als die straighte Urfassung, wohingegen der „Big Bang Mix" von „Death Bows" im Vergleich zum eher zurückhaltenden Original elektronisch aufgemotzt nach vorn prescht.

SHARON NEXT frönen weiterhin dem Achtziger-Synthiepop und vergessen dabei keinesfalls eine gewisse schwermütige Düsternis in ihren Sound einzubauen. In diesem Sinne lasst uns weiter mit Trauermienen auf dem Dancefloor zwei Schritte vor und einen zurück machen...

ump (10.01.2009)

www.elektrauma.de (Deutschland)
Sie sind das, was man als Underdogs bezeichnet. Sharon Next – und da sind sich scheinbar sämtliche unabhängigen Online-Magazine (inklusive Elektrauma natürlich) einig – haben den elektronisch angehauchten Wave- Pop nicht nur wiederbelebt, sondern gleich eine neue Evolutionsstufe hochkatapultiert. Mit ihrem Album „Happiness For Hire“ hatten die Jungs eine markante Duftmarke gesetzt. Nach einer längeren Pause (einige der Jungs von Sharon Next waren ja auch mit dAVOS sehr erfolgreich) ist mir „Embrace In Holyhead“ wieder ein vielversprechendes Werk auf dem Markt. Die EP umfasst insgesamt sieben Tracks, die sich durch eine ziemlich geniale Balance aus elektronischen Sequenzen und düsteren Gitarren und schwermütigem Gesang auszeichnen. Schon „Deaths Bow“ vereinigt diese Eigenschaften aufs Trefflichste. Auch die nächsten Songs, allen voran „Your Embrace“ und „Holyhead“ könnten auch in den Clubs eine gute Figur machen. Jetzt liegt es eigentlich nur noch an den DJs, dass sie sich endlich trauen und auch mal solche Bands spielen. Sharon Next haben es auf jeden Fall verdient, von einer größeren Masse gehört zu werden. Immerhin hat ja kein Geringerer als Carlos Peron, seines Zeichen Ex-Yello-Mitglied, Sharon Next entdeckt. (verfasst von Nuuc)

Wertung: 5 von 6

Rezensionen der CD "Happiness For Hire"

www.elektrauma.de (Deutschland) NEU
Ein Riesenrad bringt man sofort mit einer Kirmes und guter Laune in Verbindung. „Happiness For Hire“ passt hier als Albumtitel wie die Faust aufs Auge, aber nur auf den ersten Blick, denn hier steckt mehr dahinter. Was Sharon Next auf ihrem zweiten Album präsentieren, ist alles andere als fröhliche und oberflächliche Kirmeslaune. Inhaltlich geht es in dem neuen Wave-Pop Album um den äusseren Einfluss auf den Menschen in jeglicher Form. Das deutschsprachige Stück „Lust“ macht den Anfang, des elf Stücke starken Albums. „Cycle Ends – Welcome To Life“ wirkt durch seine Melodieführung einerseits sehr ruhig und melodiös, auf der anderen Seite, aufgrund der Thematik des Wachrüttelns, wieder ein wenig hektisch. Mit Song Nummer 3 folgt einer der stärksten Songs des Albums. „Out Of Sight (Still)“ bietet tollen Darkwave im Uptempobereich mit Mitsingcharakter. Sisters Of Mercy scheinen Pate gestanden zu haben beim nachfolgenden Stück. „Take Control“ ist bestes Futter für die vernebelte Tanzfläche! An Melancholie kaum zu überbieten, ist das tieftraurige Lied „Sweet And Tender Lovely Toy“. Hier hat man beim hören wirklich das Gefühl die Bilder vor Augen zu haben. Dezente Wavegitarren-Klänge läuten das sehr bestimmt vorgetragene „Prove That You Care“ ein. Groovend, versüsst den Hörer das Schöne „For A Moment“ die Zeit, woraufhin das Cover „Ich häng an dir“, im Original von Uwe Fahrenkrog-Peterson/Nena Kerner, folgt. Mit dem nächsten Lied „Now You Never“ haben Sharon Next es gesanglich, wie musikalisch wieder mal geschafft eine Riesennummer abzuliefern. Das Gefühl sich in einem Tunnel zu bewegen thematisiert das gleichnamige, englisch gesungene Stück, wobei die flirrenden Melodien eine Mischung aus Dramatik und Hoffnung widerspiegeln. Tieftraurig geht es im „Happiness For Hire“ abschliessenden „Your Best Times“ zu, sowohl von der Instrumentation, als auch textlich. Michael Ruin und Gerd Hall, bekannt durch dAVOS, haben zusammen mit Anton Ritter und Helmut Prixs ein sehr persönliches Album produziert, welches anspruchsvoll und nicht leicht verdaulich ist, aufgrund der fast immer anhaltenden sehr melancholischen Stimmung. Abschliessend kann man sagen, dass dieses Wavepop Werk sehr gut gemacht ist, viele Perlen besitzt und man schnell in den Bann gezogen wird! (verfasst von Andi)

Refraktor (Deutschland)
Mit "Happiness For Hire" gibt es nun ein weiteres Lebenszeichen der österreichischen Synthiepopband "Sharon next". Bereits das noch in Eigenregie erschienene Album "Sharon next" aus dem Jahre 2000 sorgte bei mir für Begeisterung und "Happiness for hire" knüpft an die musikalische Qualität des letzten Albums an.
Eingängige Synthiemelodien die zum Tanzen einladen sorgen für eine unbeschwerte Stimmung in den jeweiligen Songs. Dazu gibt es den unnachahmlichen glasklaren Gesang von Helmut Prixs zu hören, der sich wunderbar mit den Instrumenten verbindet und eine wunderbar anzuhörende Einheit bildet. "Happiness for hire" ist ein wirklich eigenständiges Synthiepopalbum geworden, bei dem man nicht ständig das Gefühl haben muss, dass man die gehörte Musik doch schon von irgendeiner anderen Band her kennt. Eigenständigkeit und das Gespür für harmonische Melodien sind wohl die beiden größten Trümpfe, die sich bei der Musik von "Sharon next" auszahlen. Fazit: "Happiness for Hire" ist für mich ein ausgezeichnetes, grundsolides Synthiepopalbum voller leidenschaftlicher Momente. Absolut empfehlenswert!!! (M. Strohschein - Refraktor Ausgabe 29)

www.re-flexion.de (Deutschland)
Endlich halte ich das Erstlingswerk „Happiness For Hire“ von
Sharon Next in den Händen. Das österreichische Quartett, bestehend aus Gerd Hall, Helmut Prixs, Anton Ritter und Michael Ruin hat sich voll und ganz dem elektronischen Dark-Pop verschrieben. Die nostalgische Liebe zu den 80ern ist nicht überhörbar, gepaart mit modernen, elektronischen Effekten und dem melancholischen, leidenden Gesang von Helmut. Ich verspürte die Verschmelzung von Stimme und Musik zu einem dunklen musikalischen Gewand, welches harmonisch einen eigenen Stil kreiert und nicht mit dem Future-Pop-Trend mitmischt. Die elf neuen Songs auf „Happiness For Hire“ sind eindeutig dunkler und mystischer geworden und verschlucken die letzten Sonnenstrahlen. Die Musik ist komplexer und ausgereifter geworden. Der Facettenreichtum reicht von schnellen Melodiebögen über sanfte, traurige Synthieparts und überzeugt damit in voller Länge. Manchmal hätte ich mir einen hellen Lichtpunkt gewünscht, wenn die Songs zu tief an meiner Seele und an meinem Gemüt rüttelten. Die Texte sind zum Nachdenken, was der Opener „Lust“ verdeutlicht, wo es um Süchte und die Reflektion im Spiegel seiner eigenen Persönlichkeit geht. „Lust“ und „Ich häng and dir“, eine überflüssige Coverversion von Nena, sind die einzigen beiden deutschen Songs. Die restlichen neun Songs werden in englischer Sprache vorgetragen. “Happiness For Hire“ strotzt voller Eigenständigkeit und dunkler Harmonie, eingebettet in träumerischen Melodien und ruhigen Keyboardpassagen. Ich fühlte mich in der musikalischen Atmosphäre von Sharon Next sehr wohl und gut aufgehoben. Für dieses gelungene Album muss ich Sharon Next ein großes Kompliment machen. Meine persönlichen Lieblingsstücke sind „Out Of Sight (Still)“ und „Prove That You Care“. Ich wünsche Sharon Next, dass mit „Happiness For Hire“ die Pforten für eine breitere Hörerschaft geöffnet werden. (Marco Meier)

www.hamburg-devotees.de (Deutschland)
Schon seit einigen Jahren gehört diese österreichische Band zu meinen stillen Favoriten und ich bin froh, dass ich damals via Internet durch ein MP3-File zum Fan geworden bin. Ein Bekannter ließ mir das File zukommen und meinte, ich solle mir das unbedingt mal anhören. Was ich dann hörte, hat mir auf Anhieb sehr gefallen. Vielleicht fesselt Euch dieser Track ja ebenfalls. Ihr findet ihn unter den Downloads und er heißt Gravity. Nun aber zurück zu "Happiness For Hire", dem Glück zum Mieten. Ein Album, welches laut Aussage der Band, in einer "schweren Zeit" entstanden ist: "Wir freuen uns sehr, das Album nun in seiner geplanten Form zu veröffentlichen. HAPPINESS FOR HIRE wurde bereits vor einigen Jahren erdacht und enthält ausschließlich sehr persönliche Songs der Band.". Man merkt dem Album den Tiefgang an und Sänger Helmut Prixs versteht es, jedem einzelnen Track durch seinen warmen, teils kraftvollen, teils melancholischem Gesang, genau den richtigen Touch zu verleihen. Die meisten Songs kommen eher finster daher, klingen aber niemals hoffnungslos. "Out Of Sight (Still)" fällt z. B. sehr tanzbar aus, während "Now You Never" einen eher traurig und nachdenklich stimmt. Rhythmus und Melodie lassen einen aber so gut wie nie in die Tiefen der Melancholie hinab gleiten, sondern fangen einen vorher mit einem schönen Refrain ab. Der Song "Tunnel" ist ein gutes Beispiel dafür. Die beiden einzigen deutschsprachigen Titel "Lust" und "Ich Häng An Dir" passen hervorragend in das Gesamtbild des Albums und Kinder der 80er werden es gleich gesehen haben: "Ich Häng An Dir" ist eine Coverversion des gleichnamigen Titels von Nena. Auch wenn ich kein  Freund vom Covern bin, gefällt mir diese Version von Sharon Next recht gut. Es fällt mir nicht unbedingt schwer, die Band bzw. das Album zu kategorisieren. Darkwaviger Synthiepop trifft den Kern bestimmt ganz gut, denn eine Grundlage bildet der Synthiepop, und zwar so, wie er in den 80er Jahren vornehmlich populär war. Sharon Next versuchen nicht, das Rad neu zu erfinden. Die Band besitzt sehr viel Eigenständigkeit und Potential, so dass es ihr gelingt, ein schwermütiges, trotzdem gut hörbares Album abzuliefern. Wie eingangs erwähnt, zählt Sharon Next zu meinen geheimen Favoriten und "Happiness For Hire" war für mich endlich einmal wieder ein Lichtblick, und zwar in zweierlei Hinsicht: Einmal gefällt mir das Album sehr gut, und dann war es ein Lebenszeichen, nachdem um die Band in den letzten Monaten nicht so gut bestellt war und eine Auflösung im Raum stand bzw. schon so gut wie vollzogen war. Diese Auflösung dürfte jetzt vom Tisch sein und ich freue mich schon riesig auf ein nächstes Album. (ViolatorX)

www.e-lectric.de (Deutschland)
CD Nummer drei der zum Quartett aufgerüsteten Band, die 1995 in Wien gegründet wurde und ihren seltsamen Bandnamen von einem Zeitungsartikel über ein Model namens Sharon hat. Ihre namenlose EP, seinerzeit von Carlos Peron co-produziert, haben wir an dieser Stelle ja bereits besprochen. Der neue Longplayer trägt den Titel "Happiness For Hire" - wobei Sharon Next von besagtem Happiness-Angebot wohl eher keinen Gebrauch gemacht haben dürften, der Grundton der elf Songs ist dunkel, traurig und melancholisch. Sieht man mal vom etwas dumpf klingenden Opener ab, merkt man, dass Sharon Next dazu fähig sind, sehr gute, stimmungsvolle Synthipopsongs zu schreiben und auch deren Instrumentierung gut auf die Reihe bekommen. Nur gesanglich besteht noch etwas Nachholbedarf, was beim vorherigen Album seltsamerweise weniger auffiel als bei diesem. Insbesondere beim Nena-Klassiker "Ich häng an Dir" gehen die Vocals irgendwie daneben, vielleicht hätte man diese musikalisch durchaus gelungene Coverversion besser weggelassen. Dafür erfreuen gekonnte Reminiszenzen wie das von Front 242 geklonte Intro zu "Sweet And Tender Lovely Toy" - klingt fast wie das Titelstück der "Official Version"! Fazit: von einigen gesanglichen Schwächen einmal abgesehen gar nicht übel. (AW)

Amboss (Deutschland)
Als ich dieses Album zum erstem Mal hörte, dachte ich mir, diese Band ist moderner geworden. Nach mehrmaligen Durchhören fiel der Grund für diese Betrachtungsweise dann deutlich auf. Die Songstrukturen sind komplexer, die Dunkelheit hat das helle Licht als kleinen Punkt aufgenommen, die Musik ist wesentlich ausgereifter. Trotz allem sagt mir das Herz und Ohr, das Debüt fanden wir besser. Abgesehen davon überzeugen auch diesmal die nostalgisch wirkender Dark-Poppigen Melodielinien, die von warmen männlichen Timbre begleitet werden. Der Opener „Sucht“ beginnt wie eine Hymne der Anonymen Alkoholiker hat aber im weiteren Verlauf einen wesentlich defizileren Charakter. Hier geht es um Süchte im allgemeinen und ganz nebenbei hält man der Gesellschaft einen übergroßen Spiegel vors Gesicht. Es ist eins von zwei in deutsch gesungenen Songs, der andere ist ein Nena Cover. „Ich häng an dir“ von der „? Lp“. Als der erste Schock (ich fand es zu Beginn vollkommen grauenvoll) vorüber war, erkannte man die Huldigung an vergangene Zeiten. Die Essenz eines Liebesliedes wird mit der traurig instrumentierten Variante von Sharon Next noch verstärkt. Die restlichen Songs sind in Englisch gesungen und glänzen mit eindringlichen Melodien und teils verträumten Charme. Die Band gehört nicht zu denjenigen, welche sich dem aktuellen Future Trend anpassen, sondern eine gewisse Liebe zu den 80ern beweisen und ihren Dark Pop, abgesehen von aller betörender Nostalgie, in einer Reihe mit Bands wie Diary of Dreams oder Diorama platzieren. Perfekt inszenierter Synthie Pop zwischen Dunkelheit und heller Eleganz. Nicht darauf setzend, dass man danach Tanzen kann, sondern das man danach ein heimeliges Gefühl besitzt. Passend auch das getragene Schlussstück „your best time“, welches eine elegische Symbiose aus „Reptyle House“ (Sisters) und Second Decay hervorruft. Ein gelungenes Werk einer Band, die beim falschen Label eine Unterschrift setzte. (andreas)


Rezensionen der CD "Sharon Next"

www.elektrauma.de (Deutschland) NEU
Im Zuge der Veröffentlichung des genialen Debutalbums von dAVOS fielen mir nun zwei Releases von Sharon Next in die Hände, die ich bis dato gar nicht kannte. Nach dem Blick ins Booklet kam dann plötzlich das „Aha“-Erlebnis, da Soundtüftler Michael Ruin und Gerd Hall, bekannt durch dAVOS, neben Anton Ritter und Helmut Prixs, hinter dieser Band stecken. Die Geburtsstunde war bereits im Jahr 1995 als Michael Ruin und Helmut Prixs in einer Wiener Disko zufällig aufeinander traten – wenn das kein Schicksal war. Das gleichnamige Debutalbum von Sharon Next wurde von keinem Geringeren als Carlos Peron (Ex-Member der Band "Yello") produziert, da er nach dem Hören der Promo Feuer und Flamme war. Eröffnet wird das Album von dem groovigen Wavepop-Stück „Gravity“, welches sehr hohen Hitcharakter besitzt und sehr poppig daher kommt. „Out Of Sight“ wirkt aufgrund des wechselhaften Gesangs und der Meldodieführung dramatisch und fast wie eine Art Hilferuf. „4-Give & 4-Get“ ist der nächste Hit auf dieser CD. Toller Gesang, schöne Klangteppiche und wavige Sounds thematisieren „Herzschmerz“. Man nehme einen tieftraurigen The Cure Song und singt diesen auf deutsch. So kann man in etwa den folgenden Track „Wer bist du?“ beschreiben. Weiter geht es mit „Shade Of The Sun“, ein sehr trauriges Stück mit Ohrwurmcharakter im Midtempobereich, bei dem man fast den Eindruck bekommt, dass der Sänger aufgrund der zittrigen Stimme an manchen Stellen wirklich weint. Von traurig kommen wir nun zu dem sehr düsteren DarkWave Stück „Regress“. Stimmlich wird hier eine grosse Bandbreite zum Besten gegeben und Gott angefleht. Der vorletzte Titel trägt den Namen „Stop This!“, welcher mit coolem, teils Stakkato Gesang und flirrenden Elektrosounds aufwartet. Abgeschlossen wird das Debutalbum von Sharon Next durch eine treibende Clubvariante von „4-Give & 4-Get“, die den Zusatz II trägt. Fans von Joy Division, The Cure, Ultravox und natürlich dAVOS, sollten unbedingt ein Ohr riskieren! (verfasst von Andi)

www.re-flexion.de (Deutschland)
Als Abschluss noch etwas zur Musik von Sharon Next. Dazu habe ich die erste EP (ohne Nahmen) mit acht Tracks in den Händen. Sharon Next spielen gefühlvollen Elektro-Pop zum Träumen und Genießen. Die Musik ist sehr abwechslungsreich, bestehend aus dem Facettenreichtum von schnellen Melodiebögen mit dominanten Beats über sanfte Synthieparts mit süßen Melodien zum Mitsummen. Die Musik lebt und treibt durch die charismatische Stimme von Helmut vorwärts und scheint nicht mehr zum Stillstand zu kommen.  Man spürt die Leidenschaft und die Gefühle, die Helmut mit der Musik ausstrahlt und vermittelt. Die meisten Songs sind weniger für die Tanzflächen konzipiert, sondern einfach zum Genießen und sich in andere Welten und Dimensionen tragen lassen. Sharon Next befinden sich auf einem aufsteigenden Ast, und ich kann nur hoffen, dass sie die Krone bald erreichen werden, denn mithalten können sie längst mit bekannten Bands aus der Szene. Das verdeutlicht auch die Mitarbeit von Carlos Peron. Meine Lieblingsstücke auf der EP sind die ersten beiden „Gravity“ und „Out Of Sight“.
Schade ist die EP nach acht Tracks bereits zu Ende. Ende Juni 2003 erschien das erste Album von Sharon Next „Happiness For Hire“, das eine optimale Fortsetzung und Weiterentwicklung zur EP ist. Bewertung: 90% (Marco Meier)

Amboss (Deutschland)
Die Informationen, die ich über die Band habe, tendieren gegen Null. Aufgenommen und produziert wurde dieses Album schon vor einiger Zeit, wurde aber wohl erst Ende letzten Jahres veröffentlicht. Im Internet erfährt man dann noch, daß man sich nach einem Model benannt hat, welches ihr tragisches Leben in Schriftform der Öffentlichkeit preis gegeben hat. Das ist sehr Schade (ich meine die geringe Zahl an Infos), da es sich bei diesem Debüt über das wohl beste Synthie Pop Album der letzten Jahre handelt. Sollte es auch in diesem Bereich den Begriff "Old school" geben, ist er hier angebracht. Aufgebaut auf einer eindringlichen Melodie und klagenden, kristallklaren männlichen Vocals überzeugt man mit einer Mischung aus getragener Melancholie und tanzbaren Dark-Pop. Die Band verzichtet auf elektronische Experimente und das Abweichen in EBM oder Techno-Gefilde. Als Vergleich fällt mir spontan Second Decay ein. Der Opener "Gravity" besitzt dieses gewisse Etwas, welches sich wie von selbst in die Gehörgänge brenn t. Sänger Helmut Prixs erzeugt mit seinen Stimmbändern ein Gefühl der wohligen Traurigkeit, während der Soundteppich fast lieblich dahinfließt. Die energische Bassline wird im folgenden "out of sight" zum ruhenden Pol. In "Wer bist du" arbeitet man auch mal mit der deutschen Sprache. Der Song ist sehr ruhig, fast depressiv gehalten. Es sind in Watte gepackte harte Worte an einen bestimmten Menschen. Wer den Synthie Pop liebt, wie er Ende der 80er klang, wird sich in diesem Werk verlieren. (andreas)

Darkheartmagazin (Deutschland)
Die Band Sharon Next präsentiert auf ihrer CD eine gelungene Mischung aus Synthie- und Futurepop. Das Album wurde von keinem geringeren als Carlos Peron (Ex-Yello) produziert. Auf der CD finden sich 8 Songs. Mal tanzorientiert mal balladenartig zeigen sich Sharon Next als interessanter Newcomer von denen in den nächsten Jahren sicher noch einiges erwartet werden kann. Anspieltips: Gravity und Out Of Sight.

E-lectric (Deutschland)
Nein, die vier in edlen schwarzen Zwirn gekleideten Herren auf dem Cover dieser CD gehören keiner kriminellen sizilianischen Organisation an, es handelt sich vielmehr um die Band Sharon Stone - äh, Next. Im Booklet werden zwar nur drei Musiker genannt, aber egal. Fakt ist, Sharon Next spielen Synthipop - und der wird auf ihrer 8-Track-CD ohne Namen (hinter dem Bandnamen sind zwei Häkchen, vielleicht heißt das Album ja so) recht facettenreich dargeboten. Von dancefloortauglichen Ohrwurmmelodien à la "Gravity" über die Ballade "Wer bist Du?" (dem einzigen deutschsprachigen Titel) und "4-Give & 4-Get" mit Soft Cell-Gesang bis hin zum pathostriefenden "Regress", bei dem eindeutig ein Löffel Schmalz zuviel mitschwingt, ist für jeden etwas dabei. "Regress" ist für mich der einzige schwächere Song des Albums, mit dem Rest kann man prima leben. Sounds, Gesang, Melodien: alles OK. Sonderlob auch für das dicke Booklet, in dem alle Songtexte abgedruckt sind. Ach ja: executive producer dieser CD ist übrigens Mister Carlos Peron persönlich, und dieser Name bürgt ja für Qualität. So auch im Falle von Sharon Next, die hier ein überzeugendes Werk abgeliefert haben. (AW)

E-Werkk (Deutschland)
Es gibt sie also doch noch... musikalische Hoffnungsträger made in Austria. Obwohl der germanisch-österreichische (neuerdings auch anglo-sächsische) Mainstream auf Pop-Götzen à la DJ Ötzi und Schlager-Schlampen à la Simone schielt, hat dieses Land mehr zu bieten. Während einige talentierte Bands (wie auch "Sharon Next") mit Blei im Bauch in der graublauen Donau grundeln, werden - bis zur Unähnlichkeit - mutierte Zierfisch-Mutationen herangezüchtet, die zwar nicht authentisch sind, aber viel Fleisch abwerfen. Um es auf den Punkt zu bringen: "Sharon Next" haben das Potential, die Muße, den Verstand, nicht jedoch die Chance. Das Album von Michael Ruin, Helmut Prixs und Gerd Hall glänzt u.a. aufgrund seiner bis ins Mark reichenden Tonfolgen. Einfach und unmißverständlich kann man folgende Beurteilung vornehmen: Die musikalische Komponente ist die rechte Herzkammer von Sharon Next, während die linke Herzkammer Sänger Helmut Prixs bildet. Musik: Die Facetten reichen von dominanten, nahezu gestrengen Beats, prägnanten Drum-Loops über flockige Synth-Parts bis hin zu verträumten Melodien, die mit viel Gefühl angereichert sind. Überhaupt muß erwähnt werden, daß das Album von seinen starken Stimmungen lebt. Gesang: Der charismatische junge Mann rotzt seine Gefühle nur so raus. Er preßt sein Innerstes Stück für Stück nach außen... ähnlich einer leeren Zahnpasta-Tube, die augenscheinlich nichts mehr hergibt, man sie jedoch noch bis zuletzt malträtiert, mit dem Gefühl, noch nicht alles herausgeholt zu haben. Seine Live-Auftritte sind nahezu legendär. Im U4, in der Zugabe, etc. - egal wo immer er auch seine Anwesenheit zeigte, Helmut P. war stets der Herr im Hause... und das Publikum erwies ihm den gebührenden Respekt. Wer nun vor lauter Neugierde kein Auge mehr zumacht, dem sei geraten, mit den Künstlern (www.sharon-next.de) bzw. mit der e-werkk-Crew in Verbindung zu treten. Wir sind gerne bereit, den jungen einheimischen Künstlern eine zusätzliche Plattform zu bieten. quasimono@e-werkk.com

Der Medienkonverter (Deutschland) 
Neulich habe ich Euch schon das Seitenprojekt "Mottoreza" von Michael Ruin vorgestellt. Heute nun liegt mir die erste EP von "Sharon Next" vor. Sie enthält 8 Tracks, wobei nur ein Song in zwei Versionen auf der CD vorliegt. "Sharon Next" machen eingängige Synthi-Electronic-Music mit deutschen und englischen Texten. Der erste Track der CD "Gravity" gibt gleich einen guten Eindruck vom Potential dieser in Deutschland noch recht unbekannten, österreichischen Band. Stilistisch teilweise in der Nahe von "Wolfsheim" oder "Deine Lakaien" haben "Sharon Next" aber einen eigenen melancholischen Sound gefunden. Was mir wieder einmal aufgefallen ist, die deutschen Texte sind wieder einmal nicht so mein Ding. Obwohl sie eigentlich sehr gefühlvoll und traurig rüber kommen, gefallen sie meiner subjektiven Wahrnehmung lange nicht so gut wie die englischsprachigen Songs. Mein Anspieltip zum Schluß ist der 6te Track "Regress" ein wunderschön melancholischer Titel der trotzdem irgendwie mitreißt : "Lord hear my Prayer, let me be the Master of this race, let me take your place, give me the Power for Just one day". Eine CD, die sich sicher nicht im Regal neben den oben genannten Bands verstecken muß...Ich hoffe auch in Deutschland kann Sharon Next seinen Bekanntheitsgrad steigern, sie hätten es verdient. 4,5 Sterne (Abzüge in der B-Note wegen der deutschen Texte)

Refraktor (Deutschland) 
(KM - MUSIC) Nicht mehr ganz so neu, dafür aber immer noch sehr gut, ist das aktuelle Album von SHARON NEXT, dem ein oder anderen dürfte die Band vielleicht durch den Sampler Beitrag auf dem "Take Of Music II" ein Begriff sein. SHARON NEXT spielen gefühlvollen Electro Pop zum träumen und verlieben. Die Synthie Melodien sind leicht gestrickt und gefallen mir besonders dadurch sehr gut - denn gerade deswegen sind die Melodien für mich so eingängig und bleiben sehr schnell im Ohr haften. Zwar ist die Musik nicht unbedingt Clubtauglich, dafür ist sie dann wohl doch etwas zu langsam, doch wer an harmonischen Electro Pop Sounds gefallen findet, sollte sich unbedingt mit der Musik von SHARON NEXT beschäftigen. Also ich für meinen Teil war erstaunt, wie schnell mich SHARON NEXT mit ihrer Musik um den Finger wickeln konnten. Im übrigen wurde die CD von keinem geringeren als Herrn Carlos Peron überarbeitet und produziert. Die CD gibt es u.a. beim Vegaland Mailorder zu bestellten.


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