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SHARON NEXT kommen aus Österreich. Als Carlos Peron ihre erste Promo in die
Hand bekam, entschied er sich sofort die Band zu produzieren. Konzerte mit
L´ame Immortelle, Anne Clark, Crüxshadows, VNV Nation und die musikalische
Zusammenarbeit mit And One, Carlos Peron, Lex Pure, Merlin Monroe und vielen
anderen waren die Folge ...
Ausführliche
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Rezensionen
der CD "Embrace In Holyhead"
www.elektrauma.de
(Deutschland) NEU
Sie sind das, was man als Underdogs bezeichnet. Sharon Next – und da
sind sich scheinbar sämtliche unabhängigen Online-Magazine (inklusive
Elektrauma natürlich) einig – haben den elektronisch angehauchten Wave-
Pop nicht nur wiederbelebt, sondern gleich eine neue Evolutionsstufe
hochkatapultiert. Mit ihrem Album „Happiness For Hire“ hatten die
Jungs eine markante Duftmarke gesetzt. Nach einer längeren Pause
(einige der Jungs von Sharon Next waren ja auch mit dAVOS sehr
erfolgreich) ist mir „Embrace In Holyhead“ wieder ein
vielversprechendes Werk auf dem Markt. Die EP umfasst insgesamt sieben
Tracks, die sich durch eine ziemlich geniale Balance aus
elektronischen Sequenzen und düsteren Gitarren und schwermütigem
Gesang auszeichnen. Schon „Deaths Bow“ vereinigt diese Eigenschaften
aufs Trefflichste. Auch die nächsten Songs, allen voran „Your Embrace“
und „Holyhead“ könnten auch in den Clubs eine gute Figur machen. Jetzt
liegt es eigentlich nur noch an den DJs, dass sie sich endlich trauen
und auch mal solche Bands spielen. Sharon Next haben es auf jeden Fall
verdient, von einer größeren Masse gehört zu werden. Immerhin hat ja
kein Geringerer als Carlos Peron, seines Zeichen Ex-Yello-Mitglied,
Sharon Next entdeckt. (verfasst von Nuuc)
SHARON NEXT - EMBRACE IN HOLYHEAD (EP)
Sie sind das, was man als Underdogs bezeichnet. Sharon Next – und da
sind sich scheinbar sämtliche unabhängigen Online-Magazine (inklusive
Elektrauma natürlich) einig – haben den elektronisch angehauchten Wave-
Pop nicht nur wiederbelebt, sondern gleich eine neue Evolutionsstufe
hochkatapultiert. Mit ihrem Album „Happiness For Hire“ hatten die
Jungs eine markante Duftmarke gesetzt. Nach einer längeren Pause
(einige der Jungs von Sharon Next waren ja auch mit dAVOS sehr
erfolgreich) ist mir „Embrace In Holyhead“ wieder ein
vielversprechendes Werk auf dem Markt. Die EP umfasst insgesamt sieben
Tracks, die sich durch eine ziemlich geniale Balance aus
elektronischen Sequenzen und düsteren Gitarren und schwermütigem
Gesang auszeichnen. Schon „Deaths Bow“ vereinigt diese Eigenschaften
aufs Trefflichste. Auch die nächsten Songs, allen voran „Your Embrace“
und „Holyhead“ könnten auch in den Clubs eine gute Figur machen. Jetzt
liegt es eigentlich nur noch an den DJs, dass sie sich endlich trauen
und auch mal solche Bands spielen. Sharon Next haben es auf jeden Fall
verdient, von einer größeren Masse gehört zu werden. Immerhin hat ja
kein Geringerer als Carlos Peron, seines Zeichen Ex-Yello-Mitglied,
Sharon Next entdeckt.(verfasst von Nuuc)
Wertung: 5 von 6
Rezensionen
der CD "Happiness For Hire"
www.elektrauma.de
(Deutschland) NEU
Ein Riesenrad bringt man sofort mit einer Kirmes und guter Laune in Verbindung. „Happiness For Hire“ passt
hier als Albumtitel wie die Faust aufs Auge, aber nur auf den ersten Blick, denn hier steckt mehr dahinter.
Was Sharon Next auf ihrem zweiten Album präsentieren, ist alles andere als fröhliche und oberflächliche Kirmeslaune.
Inhaltlich geht es in dem neuen Wave-Pop Album um den äusseren Einfluss auf den Menschen in jeglicher Form.
Das deutschsprachige Stück „Lust“ macht den Anfang, des elf Stücke starken Albums. „Cycle Ends – Welcome To Life“
wirkt durch seine Melodieführung einerseits sehr ruhig und melodiös, auf der anderen Seite, aufgrund der Thematik
des Wachrüttelns, wieder ein wenig hektisch. Mit Song Nummer 3 folgt einer der stärksten Songs des Albums. „Out Of Sight (Still)“
bietet tollen Darkwave im Uptempobereich mit Mitsingcharakter. Sisters Of Mercy scheinen Pate gestanden zu
haben beim nachfolgenden Stück. „Take Control“ ist bestes Futter für die vernebelte Tanzfläche! An Melancholie
kaum zu überbieten, ist das tieftraurige Lied „Sweet And Tender Lovely Toy“. Hier hat man beim hören wirklich
das Gefühl die Bilder vor Augen zu haben. Dezente Wavegitarren-Klänge läuten das sehr bestimmt vorgetragene
„Prove That You Care“ ein. Groovend, versüsst den Hörer das Schöne „For A Moment“ die Zeit, woraufhin das Cover
„Ich häng an dir“, im Original von Uwe Fahrenkrog-Peterson/Nena Kerner, folgt. Mit dem nächsten Lied „Now You Never“
haben Sharon Next es gesanglich, wie musikalisch wieder mal geschafft eine Riesennummer abzuliefern. Das Gefühl sich
in einem Tunnel zu bewegen thematisiert das gleichnamige, englisch gesungene Stück, wobei die flirrenden Melodien
eine Mischung aus Dramatik und Hoffnung widerspiegeln. Tieftraurig geht es im „Happiness For Hire“ abschliessenden
„Your Best Times“ zu, sowohl von der Instrumentation, als auch textlich. Michael Ruin und Gerd Hall, bekannt durch
dAVOS, haben zusammen mit Anton Ritter und Helmut Prixs ein sehr persönliches Album produziert, welches anspruchsvoll
und nicht leicht verdaulich ist, aufgrund der fast immer anhaltenden sehr melancholischen Stimmung. Abschliessend
kann man sagen, dass dieses Wavepop Werk sehr gut gemacht ist, viele Perlen besitzt und man schnell in den Bann gezogen wird!
(verfasst von Andi)
Refraktor
(Deutschland) NEU
Mit "Happiness For Hire" gibt es nun ein weiteres Lebenszeichen der
österreichischen Synthiepopband "Sharon next". Bereits das noch in Eigenregie
erschienene Album "Sharon next" aus dem Jahre 2000 sorgte bei mir für
Begeisterung und "Happiness for hire" knüpft an die musikalische Qualität des
letzten Albums an.
Eingängige Synthiemelodien die zum Tanzen einladen sorgen für eine unbeschwerte
Stimmung in den jeweiligen Songs. Dazu gibt es den unnachahmlichen glasklaren
Gesang von Helmut Prixs zu hören, der sich wunderbar mit den Instrumenten
verbindet und eine wunderbar anzuhörende Einheit bildet. "Happiness for hire"
ist ein wirklich eigenständiges Synthiepopalbum geworden, bei dem man nicht
ständig das Gefühl haben muss, dass man die gehörte Musik doch schon von
irgendeiner anderen Band her kennt. Eigenständigkeit und das Gespür für
harmonische Melodien sind wohl die beiden größten Trümpfe, die sich bei der
Musik von "Sharon next" auszahlen. Fazit: "Happiness for Hire" ist für mich ein
ausgezeichnetes, grundsolides Synthiepopalbum voller leidenschaftlicher Momente.
Absolut empfehlenswert!!! (M. Strohschein - Refraktor Ausgabe 29)
www.re-flexion.de
(Deutschland) NEU
Endlich halte ich das Erstlingswerk „Happiness For Hire“ von
Sharon Next in den Händen. Das österreichische Quartett, bestehend aus Gerd
Hall, Helmut Prixs, Anton Ritter und Michael Ruin hat sich voll und ganz dem
elektronischen Dark-Pop verschrieben. Die nostalgische Liebe zu den 80ern ist
nicht überhörbar, gepaart mit modernen, elektronischen Effekten und dem
melancholischen, leidenden Gesang von Helmut. Ich verspürte die Verschmelzung
von Stimme und Musik zu einem dunklen musikalischen Gewand, welches harmonisch
einen eigenen Stil kreiert und nicht mit dem Future-Pop-Trend mitmischt. Die elf
neuen Songs auf „Happiness For Hire“ sind eindeutig dunkler und mystischer
geworden und verschlucken die letzten Sonnenstrahlen. Die Musik ist komplexer
und ausgereifter geworden. Der Facettenreichtum reicht von schnellen
Melodiebögen über sanfte, traurige Synthieparts und überzeugt damit in voller
Länge. Manchmal hätte ich mir einen hellen Lichtpunkt gewünscht, wenn die Songs
zu tief an meiner Seele und an meinem Gemüt rüttelten. Die Texte sind zum
Nachdenken, was der Opener „Lust“ verdeutlicht, wo es um Süchte und die
Reflektion im Spiegel seiner eigenen Persönlichkeit geht. „Lust“ und „Ich häng
and dir“, eine überflüssige Coverversion von Nena, sind die einzigen beiden
deutschen Songs. Die restlichen neun Songs werden in englischer Sprache
vorgetragen. “Happiness For Hire“ strotzt voller Eigenständigkeit und dunkler
Harmonie, eingebettet in träumerischen Melodien und ruhigen Keyboardpassagen.
Ich fühlte mich in der musikalischen Atmosphäre von Sharon Next sehr wohl und
gut aufgehoben. Für dieses gelungene Album muss ich Sharon Next ein großes
Kompliment machen. Meine persönlichen Lieblingsstücke sind „Out Of Sight
(Still)“ und „Prove That You Care“. Ich wünsche Sharon Next, dass mit „Happiness
For Hire“ die Pforten für eine breitere Hörerschaft geöffnet werden. (Marco
Meier)
www.hamburg-devotees.de (Deutschland) NEU
Schon seit einigen Jahren gehört diese österreichische Band zu meinen stillen
Favoriten und ich bin froh, dass ich damals via Internet durch ein MP3-File zum
Fan geworden bin. Ein Bekannter ließ mir das File zukommen und meinte, ich solle
mir das unbedingt mal anhören. Was ich dann hörte, hat mir auf Anhieb sehr
gefallen. Vielleicht fesselt Euch dieser Track ja ebenfalls. Ihr findet ihn
unter den Downloads und er heißt Gravity. Nun aber zurück zu "Happiness For Hire",
dem Glück zum Mieten. Ein Album, welches laut Aussage der Band, in einer
"schweren Zeit" entstanden ist: "Wir freuen uns sehr, das Album nun in seiner
geplanten Form zu veröffentlichen. HAPPINESS FOR HIRE wurde bereits vor einigen
Jahren erdacht und enthält ausschließlich sehr persönliche Songs der Band.". Man
merkt dem Album den Tiefgang an und Sänger Helmut Prixs versteht es, jedem
einzelnen Track durch seinen warmen, teils kraftvollen, teils melancholischem
Gesang, genau den richtigen Touch zu verleihen. Die meisten Songs kommen eher
finster daher, klingen aber niemals hoffnungslos. "Out Of Sight (Still)" fällt
z. B. sehr tanzbar aus, während "Now You Never" einen eher traurig und
nachdenklich stimmt. Rhythmus und Melodie lassen einen aber so gut wie nie in
die Tiefen der Melancholie hinab gleiten, sondern fangen einen vorher mit einem
schönen Refrain ab. Der Song "Tunnel" ist ein gutes Beispiel dafür. Die beiden
einzigen deutschsprachigen Titel "Lust" und "Ich Häng An Dir" passen
hervorragend in das Gesamtbild des Albums und Kinder der 80er werden es gleich
gesehen haben: "Ich Häng An Dir" ist eine Coverversion des gleichnamigen Titels
von Nena. Auch wenn ich kein Freund vom Covern bin, gefällt mir diese
Version von Sharon Next recht gut. Es fällt mir nicht unbedingt schwer, die Band
bzw. das Album zu kategorisieren. Darkwaviger Synthiepop trifft den Kern
bestimmt ganz gut, denn eine Grundlage bildet der Synthiepop, und zwar so, wie
er in den 80er Jahren vornehmlich populär war. Sharon Next versuchen nicht, das
Rad neu zu erfinden. Die Band besitzt sehr viel Eigenständigkeit und Potential,
so dass es ihr gelingt, ein schwermütiges, trotzdem gut hörbares Album
abzuliefern. Wie eingangs erwähnt, zählt Sharon Next zu meinen geheimen
Favoriten und "Happiness For Hire" war für mich endlich einmal wieder ein
Lichtblick, und zwar in zweierlei Hinsicht: Einmal gefällt mir das Album sehr
gut, und dann war es ein Lebenszeichen, nachdem um die Band in den letzten
Monaten nicht so gut bestellt war und eine Auflösung im Raum stand bzw. schon so
gut wie vollzogen war. Diese Auflösung dürfte jetzt vom Tisch sein und ich freue
mich schon riesig auf ein nächstes Album. (ViolatorX)
www.e-lectric.de
(Deutschland) NEU
CD Nummer drei der zum Quartett aufgerüsteten Band, die 1995 in Wien gegründet
wurde und ihren seltsamen Bandnamen von einem Zeitungsartikel über ein Model
namens Sharon hat. Ihre namenlose EP, seinerzeit von Carlos Peron co-produziert,
haben wir an dieser Stelle ja bereits besprochen. Der neue Longplayer trägt den
Titel "Happiness For Hire" - wobei Sharon Next von besagtem Happiness-Angebot
wohl eher keinen Gebrauch gemacht haben dürften, der Grundton der elf Songs ist
dunkel, traurig und melancholisch. Sieht man mal vom etwas dumpf klingenden
Opener ab, merkt man, dass Sharon Next dazu fähig sind, sehr gute,
stimmungsvolle Synthipopsongs zu schreiben und auch deren Instrumentierung gut
auf die Reihe bekommen. Nur gesanglich besteht noch etwas Nachholbedarf, was
beim vorherigen Album seltsamerweise weniger auffiel als bei diesem.
Insbesondere beim Nena-Klassiker "Ich häng an Dir" gehen die Vocals irgendwie
daneben, vielleicht hätte man diese musikalisch durchaus gelungene Coverversion
besser weggelassen. Dafür erfreuen gekonnte Reminiszenzen wie das von Front 242
geklonte Intro zu "Sweet And Tender Lovely Toy" - klingt fast wie das Titelstück
der "Official Version"! Fazit: von einigen gesanglichen Schwächen einmal
abgesehen gar nicht übel. (AW)
Amboss
(Deutschland)
Als ich dieses Album zum erstem Mal hörte,
dachte ich mir, diese Band ist moderner geworden. Nach mehrmaligen Durchhören
fiel der Grund für diese Betrachtungsweise dann deutlich auf. Die Songstrukturen
sind komplexer, die Dunkelheit hat das helle Licht als kleinen Punkt
aufgenommen, die Musik ist wesentlich ausgereifter. Trotz allem sagt mir das
Herz und Ohr, das Debüt fanden wir besser. Abgesehen davon überzeugen auch
diesmal die nostalgisch wirkender Dark-Poppigen Melodielinien, die von warmen
männlichen Timbre begleitet werden. Der Opener „Sucht“ beginnt wie eine Hymne
der Anonymen Alkoholiker hat aber im weiteren Verlauf einen wesentlich
defizileren Charakter. Hier geht es um Süchte im allgemeinen und ganz nebenbei
hält man der Gesellschaft einen übergroßen Spiegel vors Gesicht. Es ist eins von
zwei in deutsch gesungenen Songs, der andere ist ein Nena Cover. „Ich häng an
dir“ von der „? Lp“. Als der erste Schock (ich fand es zu Beginn vollkommen
grauenvoll) vorüber war, erkannte man die Huldigung an vergangene Zeiten. Die
Essenz eines Liebesliedes wird mit der traurig instrumentierten Variante von
Sharon Next noch verstärkt. Die restlichen Songs sind in Englisch gesungen und
glänzen mit eindringlichen Melodien und teils verträumten Charme. Die Band
gehört nicht zu denjenigen, welche sich dem aktuellen Future Trend anpassen,
sondern eine gewisse Liebe zu den 80ern beweisen und ihren Dark Pop, abgesehen
von aller betörender Nostalgie, in einer Reihe mit Bands wie Diary of Dreams
oder Diorama platzieren. Perfekt inszenierter Synthie Pop zwischen Dunkelheit
und heller Eleganz. Nicht darauf setzend, dass man danach Tanzen kann, sondern
das man danach ein heimeliges Gefühl besitzt. Passend auch das getragene
Schlussstück „your best time“, welches eine elegische Symbiose aus „Reptyle
House“ (Sisters) und Second Decay hervorruft. Ein gelungenes Werk einer Band,
die beim falschen Label eine Unterschrift setzte. (andreas)
Rezensionen
der CD "Sharon Next"
www.elektrauma.de
(Deutschland) NEU
Im Zuge der Veröffentlichung des genialen Debutalbums von dAVOS fielen mir nun
zwei Releases von Sharon Next in die Hände, die ich bis dato gar nicht kannte. Nach dem
Blick ins Booklet kam dann plötzlich das „Aha“-Erlebnis, da Soundtüftler Michael Ruin und
Gerd Hall, bekannt durch dAVOS, neben Anton Ritter und Helmut Prixs, hinter dieser Band
stecken. Die Geburtsstunde war bereits im Jahr 1995 als Michael Ruin und Helmut Prixs
in einer Wiener Disko zufällig aufeinander traten – wenn das kein Schicksal war. Das
gleichnamige Debutalbum von Sharon Next wurde von keinem Geringeren als Carlos Peron
(Ex-Member der Band "Yello") produziert, da er nach dem Hören der Promo Feuer und Flamme war.
Eröffnet wird das Album von dem groovigen Wavepop-Stück „Gravity“, welches sehr hohen
Hitcharakter besitzt und sehr poppig daher kommt. „Out Of Sight“ wirkt aufgrund des
wechselhaften Gesangs und der Meldodieführung dramatisch und fast wie eine Art Hilferuf.
„4-Give & 4-Get“ ist der nächste Hit auf dieser CD. Toller Gesang, schöne Klangteppiche
und wavige Sounds thematisieren „Herzschmerz“. Man nehme einen tieftraurigen The Cure
Song und singt diesen auf deutsch. So kann man in etwa den folgenden Track „Wer bist du?“
beschreiben. Weiter geht es mit „Shade Of The Sun“, ein sehr trauriges Stück mit
Ohrwurmcharakter im Midtempobereich, bei dem man fast den Eindruck bekommt, dass
der Sänger aufgrund der zittrigen Stimme an manchen Stellen wirklich weint. Von traurig
kommen wir nun zu dem sehr düsteren DarkWave Stück „Regress“. Stimmlich wird hier
eine grosse Bandbreite zum Besten gegeben und Gott angefleht. Der vorletzte Titel
trägt den Namen „Stop This!“, welcher mit coolem, teils Stakkato Gesang und flirrenden
Elektrosounds aufwartet. Abgeschlossen wird das Debutalbum von Sharon Next durch eine
treibende Clubvariante von „4-Give & 4-Get“, die den Zusatz II trägt. Fans von
Joy Division, The Cure, Ultravox und natürlich dAVOS, sollten unbedingt ein Ohr riskieren!
(verfasst von Andi)
www.re-flexion.de
(Deutschland) NEU
Als Abschluss noch etwas zur Musik von Sharon Next. Dazu habe ich die
erste EP (ohne Nahmen) mit acht Tracks in den Händen. Sharon Next spielen
gefühlvollen Elektro-Pop zum Träumen und Genießen. Die Musik ist sehr
abwechslungsreich, bestehend aus dem Facettenreichtum von schnellen Melodiebögen
mit dominanten Beats über sanfte Synthieparts mit süßen Melodien zum Mitsummen.
Die Musik lebt und treibt durch die charismatische Stimme von Helmut vorwärts
und scheint nicht mehr zum Stillstand zu kommen. Man spürt die
Leidenschaft und die Gefühle, die Helmut mit der Musik ausstrahlt und
vermittelt. Die meisten Songs sind weniger für die Tanzflächen konzipiert,
sondern einfach zum Genießen und sich in andere Welten und Dimensionen tragen
lassen. Sharon Next befinden sich auf einem aufsteigenden Ast, und ich kann nur
hoffen, dass sie die Krone bald erreichen werden, denn mithalten können sie
längst mit bekannten Bands aus der Szene. Das verdeutlicht auch die Mitarbeit
von Carlos Peron. Meine Lieblingsstücke auf der EP sind die ersten beiden „Gravity“
und „Out Of Sight“.
Schade ist die EP nach acht Tracks bereits zu Ende. Ende Juni 2003 erschien das
erste Album von Sharon Next „Happiness For Hire“, das eine optimale Fortsetzung
und Weiterentwicklung zur EP ist. Bewertung: 90% (Marco Meier)
Amboss
(Deutschland)
Die Informationen, die ich über die Band habe, tendieren gegen Null.
Aufgenommen und produziert wurde dieses Album schon vor einiger Zeit, wurde aber
wohl erst Ende letzten Jahres veröffentlicht. Im Internet erfährt man dann
noch, daß man sich nach einem Model benannt hat, welches ihr tragisches Leben
in Schriftform der Öffentlichkeit preis gegeben hat. Das ist sehr Schade (ich
meine die geringe Zahl an Infos), da es sich bei diesem Debüt über das wohl
beste Synthie Pop Album der letzten Jahre handelt. Sollte es auch in diesem
Bereich den Begriff "Old school" geben, ist er hier angebracht.
Aufgebaut auf einer eindringlichen Melodie und klagenden, kristallklaren männlichen
Vocals überzeugt man mit einer Mischung aus getragener Melancholie und
tanzbaren Dark-Pop. Die Band verzichtet auf elektronische Experimente und das
Abweichen in EBM oder Techno-Gefilde. Als Vergleich fällt mir spontan Second
Decay ein. Der Opener "Gravity" besitzt dieses gewisse Etwas, welches
sich wie von selbst in die Gehörgänge brenn t. Sänger Helmut Prixs erzeugt
mit seinen Stimmbändern ein Gefühl der wohligen Traurigkeit, während der
Soundteppich fast lieblich dahinfließt. Die energische Bassline wird im
folgenden "out of sight" zum ruhenden Pol. In "Wer bist du"
arbeitet man auch mal mit der deutschen Sprache. Der Song ist sehr ruhig, fast
depressiv gehalten. Es sind in Watte gepackte harte Worte an einen bestimmten
Menschen. Wer den Synthie Pop liebt, wie er Ende der 80er klang, wird sich in
diesem Werk verlieren. (andreas)
Darkheartmagazin
(Deutschland)
Die Band Sharon Next präsentiert auf ihrer CD eine gelungene Mischung aus
Synthie- und Futurepop. Das Album wurde von keinem geringeren als Carlos Peron (Ex-Yello)
produziert. Auf der CD finden sich 8 Songs. Mal tanzorientiert mal balladenartig
zeigen sich Sharon Next als interessanter Newcomer von denen in den nächsten
Jahren sicher noch einiges erwartet werden kann. Anspieltips: Gravity und Out Of
Sight.
E-lectric
(Deutschland)
Nein, die vier in edlen schwarzen Zwirn gekleideten Herren auf dem Cover
dieser CD gehören keiner kriminellen sizilianischen Organisation an, es handelt
sich vielmehr um die Band Sharon Stone - äh, Next. Im Booklet werden zwar nur
drei Musiker genannt, aber egal. Fakt ist, Sharon Next spielen Synthipop - und
der wird auf ihrer 8-Track-CD ohne Namen (hinter dem Bandnamen sind zwei Häkchen,
vielleicht heißt das Album ja so) recht facettenreich dargeboten. Von
dancefloortauglichen Ohrwurmmelodien à la "Gravity" über die Ballade
"Wer bist Du?" (dem einzigen deutschsprachigen Titel) und "4-Give
& 4-Get" mit Soft Cell-Gesang bis hin zum pathostriefenden
"Regress", bei dem eindeutig ein Löffel Schmalz zuviel mitschwingt,
ist für jeden etwas dabei. "Regress" ist für mich der einzige schwächere
Song des Albums, mit dem Rest kann man prima leben. Sounds, Gesang, Melodien:
alles OK. Sonderlob auch für das dicke Booklet, in dem alle Songtexte
abgedruckt sind. Ach ja: executive producer dieser CD ist übrigens Mister
Carlos Peron persönlich, und dieser Name bürgt ja für Qualität. So auch im
Falle von Sharon Next, die hier ein überzeugendes Werk abgeliefert haben. (AW)
E-Werkk
(Deutschland)
Es gibt sie also doch noch... musikalische Hoffnungsträger made in Austria.
Obwohl der germanisch-österreichische (neuerdings auch anglo-sächsische)
Mainstream auf Pop-Götzen à la DJ Ötzi und Schlager-Schlampen à la Simone
schielt, hat dieses Land mehr zu bieten. Während einige talentierte Bands (wie
auch "Sharon Next") mit Blei im Bauch in der graublauen Donau grundeln,
werden - bis zur Unähnlichkeit - mutierte Zierfisch-Mutationen herangezüchtet,
die zwar nicht authentisch sind, aber viel Fleisch abwerfen. Um es auf den Punkt
zu bringen: "Sharon Next" haben das Potential, die Muße, den
Verstand, nicht jedoch die Chance. Das Album von Michael Ruin, Helmut Prixs und
Gerd Hall glänzt u.a. aufgrund seiner bis ins Mark reichenden Tonfolgen.
Einfach und unmißverständlich kann man folgende Beurteilung vornehmen: Die
musikalische Komponente ist die rechte Herzkammer von Sharon Next, während die
linke Herzkammer Sänger Helmut Prixs bildet. Musik: Die Facetten reichen von
dominanten, nahezu gestrengen Beats, prägnanten Drum-Loops über flockige
Synth-Parts bis hin zu verträumten Melodien, die mit viel Gefühl angereichert
sind. Überhaupt muß erwähnt werden, daß das Album von seinen starken
Stimmungen lebt. Gesang: Der charismatische junge Mann rotzt seine Gefühle nur
so raus. Er preßt sein Innerstes Stück für Stück nach außen... ähnlich
einer leeren Zahnpasta-Tube, die augenscheinlich nichts mehr hergibt, man sie
jedoch noch bis zuletzt malträtiert, mit dem Gefühl, noch nicht alles
herausgeholt zu haben. Seine Live-Auftritte sind nahezu legendär. Im U4, in der
Zugabe, etc. - egal wo immer er auch seine Anwesenheit zeigte, Helmut P. war
stets der Herr im Hause... und das Publikum erwies ihm den gebührenden Respekt.
Wer nun vor lauter Neugierde kein Auge mehr zumacht, dem sei geraten, mit den Künstlern
(www.sharon-next.de) bzw. mit der e-werkk-Crew in Verbindung zu treten. Wir sind
gerne bereit, den jungen einheimischen Künstlern eine zusätzliche Plattform zu
bieten. quasimono@e-werkk.com
Der
Medienkonverter (Deutschland)
Neulich habe ich Euch schon das Seitenprojekt "Mottoreza" von
Michael Ruin vorgestellt. Heute nun liegt mir die erste EP von "Sharon Next"
vor. Sie enthält 8 Tracks, wobei nur ein Song in zwei Versionen auf der CD
vorliegt. "Sharon Next" machen eingängige Synthi-Electronic-Music mit
deutschen und englischen Texten. Der erste Track der CD "Gravity" gibt
gleich einen guten Eindruck vom Potential dieser in Deutschland noch recht
unbekannten, österreichischen Band. Stilistisch teilweise in der Nahe von
"Wolfsheim" oder "Deine Lakaien" haben "Sharon Next"
aber einen eigenen melancholischen Sound gefunden. Was mir wieder einmal
aufgefallen ist, die deutschen Texte sind wieder einmal nicht so mein Ding.
Obwohl sie eigentlich sehr gefühlvoll und traurig rüber kommen, gefallen sie
meiner subjektiven Wahrnehmung lange nicht so gut wie die englischsprachigen
Songs. Mein Anspieltip zum Schluß ist der 6te Track "Regress" ein
wunderschön melancholischer Titel der trotzdem irgendwie mitreißt : "Lord
hear my Prayer, let me be the Master of this race, let me take your place, give
me the Power for Just one day". Eine CD, die sich sicher nicht im Regal
neben den oben genannten Bands verstecken muß...Ich hoffe auch in Deutschland
kann Sharon Next seinen Bekanntheitsgrad steigern, sie hätten es verdient. 4,5
Sterne (Abzüge in der B-Note wegen der deutschen Texte)
Refraktor
(Deutschland)
(KM - MUSIC) Nicht mehr ganz so neu, dafür aber immer noch sehr gut, ist
das aktuelle Album von SHARON NEXT, dem ein oder anderen dürfte die Band
vielleicht durch den Sampler Beitrag auf dem "Take Of Music II" ein
Begriff sein. SHARON NEXT spielen gefühlvollen Electro Pop zum träumen und
verlieben. Die Synthie Melodien sind leicht gestrickt und gefallen mir besonders
dadurch sehr gut - denn gerade deswegen sind die Melodien für mich so eingängig
und bleiben sehr schnell im Ohr haften. Zwar ist die Musik nicht unbedingt
Clubtauglich, dafür ist sie dann wohl doch etwas zu langsam, doch wer an
harmonischen Electro Pop Sounds gefallen findet, sollte sich unbedingt mit der
Musik von SHARON NEXT beschäftigen. Also ich für meinen Teil war erstaunt, wie
schnell mich SHARON NEXT mit ihrer Musik um den Finger wickeln konnten. Im übrigen
wurde die CD von keinem geringeren als Herrn Carlos Peron überarbeitet und
produziert. Die CD gibt es u.a. beim Vegaland Mailorder zu bestellten.
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